Tradition, Moderne und Klimaschutz vereint im Gasthaus Grosser Kiepenkerl

Im traditionsreichen Stammhaus der ursprünglichen Germania-Brauerei von 1891 eröffneten Wilma von Westphalen und ihr Ehemann Klaus Friedrich Helmrich im Jahr 2012 das Gasthaus Grosser Kiepenkerl – nach der Vision einer “nachhaltigen Heimatküche” und “Moderne trifft Tradition”. Der Name “Kiepenkerl“ ist seit der Eröffnung Programm, denn Kiepenkerl nannte man in der Region früher die Händler, die mit Korb auf dem Rücken und reiner Muskelkraft Lebensmittel zu Fuß vom Dorf in die Stadt brachten.

Unter “Heimatküche” verstehen sie eine besondere , die konsequent und modern die Verwendung von regionalen und vor allem auch saisonalen Zutaten und westfälischen Rezepten in ihrem Speisenangebot vereint. Dazu gehört unter anderem das Engagement für das Tierwohl bei den angebotenen tierischen Produkten, der Einkauf von Produkten aus ökologischem Anbau, ein reichhaltiges Angebot an vegetarischen und veganen Gerichten sowie die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung.

 

(c) Gasthaus Großer Kiepenkerl

Auch der KlimaTeller ist seit 2018 fester Bestandteil der Speisekarte, denn Chefin Wilma von Westphalen, wie auch Ihre Tochter Regina, mit der sie das operative Geschäft managed, sind Überzeugungstäterinnen und das Thema Nachhaltigkeit und insbesondere die Einsparung von CO2-Emissionen liegen beiden sehr am Herzen.

Das Team vom Grossen Kiepenkerl beschreibt ihr Speisenangebot mit Schlagworten wie Respekt vorm Produkt, Bodenständigkeit und Freude an Küchentraditionen. Auf der Speisekarte stehen regelmäßig zwei KlimaTeller, die ganz im Sinne von Fridays for Future freitags im Angebot sind. Im Februar 2020 waren die KlimaTeller Angebote im Gasthaus Grosser Kiepenkerl eine Kiepenkerl-Quiche mit Calcium-Kick und Waldpilze à la Créme. Die Gäste können nicht nur die Zutaten des KlimaTellers auf der Speisekarte sehen, sondern auch, wie hoch die Einsparung gegenüber  vergleichbaren Gerichten ist.

Wilma von Westphalen berichtet, dass sie direkt begeistert war, als sie das erste Mal vom KlimaTeller Konzept hörte.  Denn die Angabe der CO2-Werte auf der Speisekarte können laut ihr eine höhere Sensibilität beim Gast schaffen. Die Gäste erleben so, dass der KlimaTeller nicht nur toll schmeckt sondern auch das Einsparen von CO2 ganz einfach sein kann. Und ist der Teller mal größer als der Appetit werden die Reste deshalb gerne als kleine feine „Für-Morgen-Tüte“ eingepackt. Und auch die Köche haben Spaß daran, eine große Palette an Möglichkeiten – auch mal asiatisch, orientalisch, ohne Fleisch – einfließen zu lassen.

Für ihre KlimaTeller Anzeige bekam das Gasthaus Grosser Kiepenkerl im Oktober 2019 den Brillanz-Award beim Wettbewerb für kreative Anzeigen.

(c) Gasthaus Großer Kiepenkerl

Außerdem steht im Bereich Nachhaltigkeit auch ein ganzheitlicher verantwortungsvoller Umgang mit den Ressourcen im Vordergrund, zum Beispiel mit innovativen Ideen in Bereichen wie Wäsche waschen, Öko-Strom, Verwendung von Umweltpapier, dem Verteilen von Saatkugeln gegen das Bienensterben und noch viele mehr. Das sind laut Wilma von Westphalen viele kleine Schritte bei denen sie hofft, dass sie so im Kleinen etwas bewirken können.

Beetschwester – die kleine Schwester des Kiepenkerls

Die Familie startet im Frühjahr 2020 mit einem neuen vegetarisch-veganen Konzept in einem Schwesterrestaurant – der Beetschwester, welches Regina von Westphalen führt. Dort soll es ”frische Green Cuisine, inspiriert, kreativ und aromatisch” geben, für noch mehr Wirkung im Bereich Umwelt und Ernährung.

Mit ihrem ganzheitlichen und nachhaltigen Konzept bietet das Gasthaus Grosser Kiepenkerl Inspiration für Engagement im Bereich Ernährung und Umweltwirkungen.